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Eintritt, Umgemeindung, Kirchensteuer

Eine ganz wesentliche Form der finanziellen Unterstützung ist Ihre Mitgliedschaft. Die größte Einnahme, die wir als Kirchengemeinde haben, sind die Zuweisungen aus der Kirchensteuer. (Dazu unten mehr). Um Kirchenmitglied zu werden, gibt es zwei Wege. (Wer kein Mitglied werden will, kann uns mit einem freiwilligen Kirchgeld unterstützen)

Mitglied werden (Taufe)

Mitglied der Kirche wird man durch die Taufe.  Egal in welchem Alter man getauft wurde/wird. Auch ein Kind ist schon ein volles Mitglied. Auch als Erwachsener führt kein Weg an der Taufe vorbei, wenn man Mitglied werden will. Die Kirche ist die Gemeinschaft der Getauften - Durch die Taufe sind wir alle eine Familie und alle Kinder Gottes. Die Taufe ist dabei nicht

 rückgängig zu machen. Auch bei einem Austritt gilt die Taufe weiter. In unserer Kirche kann man daher nicht mehrmals getauft werden.  (Mehr zum Thema Taufe - Anmeldung und Infos)

Mitglied werden (Eintritt und Wiedereintritt)

Wer einmal ausgetreten ist, der kann ganz ohne Probleme wieder eintreten. Die Taufe gilt weiterhin (s.o.) Melden Sie sich einfach im Kirchenbüro.  Wer in einer anderen Kirche oder Konfession (katholisch, Freikirchlich) getauft wurde, kann auch problemlos Mitglied werden. Wir brauchen dann nur die Taufurkunde.

Umgemeindung 

Als Kirchenmitglied sind Sie automatisch Mitglied der Kirchengemeinde an ihrem Wohnort Ort.

  Wenn Sie umziehen, dann ändert sich das automatisch und meist unbemerkt. Wenn Sie weiter Mitglied der KG Berkenthin sein wollen, dann müssen sie das dem Kirchenbüro melden.  Warum sollten sie das wollen? In erster Linie hat das wieder mit den Kirchensteuern zu tun. Wenn sie Mitglied hier bei uns sind, dann wird auch ihre Kirchensteuer unserer Gemeinde zugeteilt. Sie signalisieren außerdem Verbundenheit und behalten einige Mitbestimmungsrechte (Wahlrecht, Mitgliederversammlungen etc...)

Kirchensteuer

Die Kirchensteuer ist an die Einkommensteuer gebunden. Das heißt: Nur wer steuerpflichtig Geld verdient, zahlt auch Kirchensteuer. Kinder, Niedrigverdiener und Rentner beispielsweise sind damit ausgenommen. Die Kirchensteuer in der Nordkirche wird also von den Arbeitnehmern für alle getragen. Dabei gilt, wer viel verdient, zahlt auch viel Kirchensteuer, wer wenig verdient, der zahlt weniger.

Die Nordkirche strebt eine solidarische Verteilung der Kirchensteuer an, damit Gemeinden in ärmeren Gegenden auch genug finanzielle MIttel zur Verfügung haben. Daher wird die Kirchensteuer zunächst in einem Topf der Nordkirche gesammelt, dann an die Kirchenkreise und dann die Gemeinden weitergegeben. Am Ende wird die Verteilung der Gelder an den Gemeindemitgliedern gemessen. So hat eine Gemeinde mit vielen Rentnern/Kindern (die ja nichts einzahlen) genauso viel Geld zur Verfügung wie eine mit vielen Besserverdienern. 

In unserem Kirchenkreis ist es derzeit so, dass die Gemeinden 35€ pro Gemeindeglied im Jahr bekommen. Bei  etwa 2400 Mitgliedern in der Kirchengemeinde Berkenthin macht das etwa 84.000€. (Stand Dez 2021 - Zum Vergleich: 2018 hatten wir noch knapp 100.00€ Zuweisungen)

Jede Taufe, jeder Wiedereintritt und jede Umgemeindung hilft uns also.